Meeresangeln

Für bekennende Angler ist der Begriff des Meeresangelns ein sehr individueller Bereich des Angelns. Als Meeresangler bezeichnen sich die Brandungsangler ebenso wie Eismeerangler, welche sich extra auf den langen Weg zum Beispiel nach Norwegen machen, oder aber Angler die Makrelen vom „Fischkutter“ aus nachjagen. Das Hochseeangeln hingegen ist für die meisten Anhänger jene Art zu Angeln, bei der man sich unmittelbar auf dem Gewässer befindet, demzufolge also das Bootsangeln sowie das Kutterangeln. Durch diese Besonderheit ist es schwierig, das Thema Meeresangeln, mit einem Federstreich zu füllen und dabei allen beinhalteten Angelarten gerecht zu werden.


Vor Ort

Wer sich als Meeresangler betätigen will, sollte im Vorfeld über das Vorkommend der jeweiligen Meeresfische am gewählten Angelort informiert sein. Denn nicht jede gewünscht Fischart ist in jedem Gewässer heimisch. Für diverse Fischarten gilt zudem der Artenschutz, diese dürfen gar nicht oder aber nur zu vorgegebenen Zeiten gefangen werden. Es ist also dringend notwendig, sich zum Einen über die jeweiligen Fischarten und zum Anderen ebenso über die gesetzmäßigen Anordnungen zu informieren. Jedes Gewässer hat seinen individuellen Fischbestand. So sind einerseits Arten und andererseits Populationsgröße im Mittelmeer oder Atlantik, Nord- und Ostsee sowie im Pazifik oder anderen Meeren jeweils sehr unterschiedlich.


Beispiel Nordsee

Mit etwa 230 verschiedenen Fischarten bietet unsere heimische Nordsee ein reiches Repertoire für die verschiedensten Vorzüge. Allerdings sind nicht alle Arten hiervon zum Verzehr vorgesehen. Die drei beliebtesten Fische bei Anglern sind meist Lachs, Aal und Hering. Sie zählen zu den bekanntesten Arten, welche einerseits in vielen Gebieten der Nordsee vorkommen und andererseits auch am zahlreichsten in der Küche ihren Platz finden.
Beim Sportangeln sind besonders Makrelen, welche zur Gruppe der Schwarmfische gehören eine beliebte Beute. Diese Bieten dem Angler einen entscheidenden Vorteil sie zählen zu den standorttreuen Fischen. Somit sind sie mit zuverlässiger Regelmäßigkeit in bekannten Fischrevieren anzutreffen. So lassen sich Makrelen zum Beispiel in den Monaten von Juni bis August besonders gut an den Küsten Ostfrieslands sowie den Ostfriesischen Inseln fangen, Ab September und in den Oktober hinein findet man an der selben Stelle, den ebenfalls standorttreuen Dorsch, sowie den verwandten Kabeljau zu dm hält sich auch zur selben Zeit der Schellfisch in diesen Regionen auf.
An diesem Beispiel ist besonders gut zu erkennen wie wichtig gerade beim Meeresangeln das Wann und das Wo ist.